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Warum sportliches Schießen?
- Das sportliche Schießen gibt die Gelegenheit, Deine Freizeit sinnvoll in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten zu verbringen.
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Insbesondere für Jugendliche stellt der Schießsport ein wertvolles und erzieherisch wirkendes Betätigungsfeld zur Freizeitgestaltung dar.
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Der Schießsport stellt hohe mentale Anforderungen an den Schützen, welche sich auch positiv auf jede andere Lebenssituation auswirken.
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Die Konzentrationsfähigkeit wird gezielt gefördert.
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Steigerung des Reaktionsvermögens.
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Besonders junge Menschen erreichen dadurch ein höheres Leistungsniveau.
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Stärkung der Persönlichkeit mit positiven Auswirkungen auf Schule und Beruf.
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Sportschützen haben ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Disziplin.
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Sportliches Schießen begünstigt das Verständnis für technische und mathematische Zusammenhänge.
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Sportliches Schießen erhöht die Geschicklichkeit im Allgemeinen und die Hand-/ Augenkoordination im Speziellen.
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Sportliches Schießen begünstigt durch die verwendete Technik eine aufrechte, gerade Körperhaltung. Haltungsschäden werden somit vermieden und auch wenig genutzte Muskelgruppen aktiviert.
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Sportschützen lernen und üben ständig, um sich selbst zu verbessern.
Sportschießen macht Spaß!
Du bist herzlich eingeladen bei uns ein Probetraining zu absolvieren. Um uns die Planung zu erleichtern sende uns bitte eine eMail. Wir werden uns anschließend bei Dir melden. Herzlichen Dank!
Trainingszeiten
Training Jugend: Donnerstags 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr
Training Erwachsene: Montags ab 19.00 Uhr und nach Vereinbarung
Sportschießen mit dem Kleinkalibergewehr

Das Sportschießen mit dem Kleinkaliber-Gewehr wird auf die Distanz von 50m und in drei Stellungen ausgeübt. Kleinkaliber kann Freiluft oder in der Halle geschossen werden. Das Kleinkaliberschießen ist eine olympische Disziplin (Sommerspiele). Nachfolgend einige Bemerkungen zu den drei Stellungen liegend, stehend und kniend.
Das Liegendschießen
Dem Zuschauer lässt sich kaum etwas eintönigeres antun: Da liegt jemand eine halbe Ewigkeit völlig reglos am Boden in eine unförmige Montur gehüllt und das Gesicht mit Pappstreifen verdeckt.
Von innen erlebt man dieses Ereignis jedoch völlig anders. Jede überflüssige Bewegung könnte das empfindliche Gleichgewicht der Spannungen durcheinander bringen. Man konzentriert sich voll auf das innere Gefühl im Anschlag (völlige Muskelentspannung), gleichzeitig müssen Atmung und Zielvorgang mit höchster Konzentration durchgeführt werden. Die Schwierigkeit des Liegendschießens ist nicht das Ruhighalten an sich, sondern die Konzentration und Muskelentspannung über einen längeren Zeitraum.
Die Kräfte auf das Gewehr werden von vier Berührungen übertragen. Alle übrigen Körperteile wirken über diese Schnittstellen, wie Schulter, Wange, Abzugshand und Stützhand.
Das Stehendschießen
Der Stehendanschlag ist für viele die anspruchsvollste Stellung. Die Schwierigkeit besteht darin, die Balance zu halten und trotzdem alle Muskeln vollständig zu entspannen. Die kleinste Änderung der Fußstellung, der Hüfte oder des Stützarmes können erhebliche Auswirkungen auf das Zielbild oder das Ruhighalten haben. Auch unser Körper ist nicht jeden Tag gleich und stellt uns immer wieder vor neue Aufgaben.
Der Stehendanschlag erlaubt viele Varianten. Bein- und Hüftstellung, Kopfhaltung und Auflage auf der Stützhand sind sehr individuell und je nach Körperbau verschieden. Es gibt aber einige Grundsätze, welche beachtet werden sollten.
Die immer wiederkehrenden Probleme sind aber gerade das reizvolle an dieser Stellung. Wir müssen uns mit unserem Körper und unseren Stärken und Schwächen auseinandersetzen und nach Lösungen suchen. Steigern sich dann aber langsam die Resultate sind Freude und Genugtuung doppelt groß.
Das Kniendschießen
Die Knienddisziplin ist weit weniger verbreitet als die beiden vorgenannten Schießarten. Nur der harte Kern der ’Dreistellungskämpfer’ ist mit dem komplizierten Sitz auf der Rolle vertraut. Kniendschießen ist Gefühlssache und damit eine weibliche Paradedisziplin. Gerade darin hat das Kniendschießen besondere Reize. Es ist in größerem Masse von Sensibilität, Rhythmus und Taktik geprägt. Weil es den Kampf beendet, verlangt es zusätzlich Nerven wie Drahtseile. Die Technik des Kniendschießens beruht eher auf Fingerspitzengefühl, als auf Kraft, Ausdauer oder Reaktion. Die feine Dosierung der Balance und der Muskelfasern ist wichtiger als Spannung und Stärke.
Genießer schätzen und fürchten am Kniendanschlag seine Wechselhaftigkeit. Er lässt sich nicht stur einpauken; er lässt sich nicht erzwingen. Deshalb ist bei jedem Schuss volle Aufmerksamkeit angesagt. Diese Eigenschaften des Kniendschießens, lassen sich als Herausforderung nehmen.
Kraft und Entspannung in Einklang zu bringen ist die Quintessenz eines gediegenen Kniendanschlags.
Sportschießen mit dem Luftgewehr

Man braucht neben einer ruhigen Hand und innerer Ruhe auch eine gute allgemeine Kondition. Beim Luftgewehr wird eine Bleikugel (eigentlich keine Kugel, daher auch Diabolo genannt) mit einem Durchmesser von 4,5 mm durch komprimierte Luft oder CO² durch den Lauf getrieben.
Das Sportschießen mit dem Luftgewehr wird auf die Distanz von 10 m in einer Indoorhalle ausgeübt. Üblicherweise wird stehend geschossen.
Die Distanz beträgt, wie bereits erwähnt, 10 Meter. Die Größe der 10 auf der Scheibe beträgt lediglich 0,5 mm im Durchmesser! Das Gewehr hat ein Gewicht bis zu 5,5 Kilogramm und wird mit dem Stützarm und durch die Balance des ganzen Körpers getragen. Eine ruhige Stellung wird erreicht, indem das Sportgerät mit möglichst wenig Muskelkraft und einer ausgeklügelten Stellung des Körpers versucht wird zu stabilisieren. Um die Muskulatur und den Rücken dabei zu entlasten ist es den Schützen erlaubt spezielle Kleidung zu tragen. Dies sind insbesondere Schießhosen, Schießjacken und spezielle Schuhe. Alle Komponenten zusammen ergeben eine optimale Ausgangslage um den Sport ausüben zu können.
Quelle: u.a. Schützenverein Erdbach
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