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Horrorszenario – Schießsport in der näheren Zukunft:
Wir schreiben das Jahr 2010.
Es ist Samstagnachmittag und ich bereite mich auf ein paar gemütliche Stunden im Schützenhaus meines Vereins vor. Also ab in die Werkstatt und den Rollladen runtergelassen, damit ich nicht von Nachbarn beobachtet werde wie ich meine hellgrün lackierte S&W 686 aus dem Waffenschrank nehme. Das Zahlenschloss entriegelt und den hydraulischen Türöffner betätigt, der die 250 kg schwere Stahltüre aufhebelt.
Noch ein kurzer Anruf bei der 24h-Hotline des Landratsamts, dass ich beabsichtige mit meiner genehmigten Sportwaffe Nr. C23187 zum Schießstand zu fahren. Der an der Waffe angeschweißte GPS-Locator zeigt mir nach ein paar Minuten mit der grünen LED, dass die Transportgenehmigung erteilt ist und ich kann die Waffe in den Waffenkoffer packen.
Ein Päckchen 357mag von Wrigley's mit dem Spearmintgeschoss in den Koffer und los geht's. Koffer in die Kürbis-Attrappe gesteckt - die wegen des §1265 WaffG2009 "Anscheinswaffenkoffer-Paragraf" nötig wurde. Den Kürbis in den Safe im Kofferraum und die Fahrt geht los.
Oops – nach 2 km Fahrt eine Umleitung. Plötzlich stirbt der Motor meines Autos ab. Anruf beim Amt und von der Umleitung berichtet. Nach ein paar Minuten zwecks Rückfrage beim Straßenbauamt erhalte ich den Zündfunken zurück und darf weiterfahren. Die € 20,00 für die Ausnahmegenehmigung von der genehmigten Wegstrecke wird direkt abgebucht.
Endlich am Schießstand angekommen nehme ich meinen Kürbis unter den Arm und laufe in der Deckung des im letzen Jahr angepflanzten Holunderhains zur Eingangstür.
Kürbisattrappe auf, den Waffenkoffer raus und nach Anmeldung beim Schießleiter ab in den Schießstand. Die Edelmann-Scheibe mit dem Spiegel in Form des italienischen Stiefels (das wurde nach der 231ten WaffV nötig, da die bisherigen runden Spiegel Ähnlichkeit mit einem menschlichen Kopf hatten!) stecke ich in den Scheibenträger.
Meine grünlackierte 686 durfte ich ja nach der 119ten Änderung des WaffG von 2007 behalten, da die Farbe alles andere als "martialisch" aussieht. 5 Patronen mit Kaugummigeschoss in die Kammern und los geht's. Anschlag – Zielen – Atmen – und... KLICK – kein Schuss bricht!
Die LED an meiner RF-GPS-Kontrolleinheit leuchtet rot und signalisiert, dass das Amt per Funk die Waffe deaktiviert hat. Ein Anruf bei der Hotline ergibt, dass die Kammersensoren gemeldet haben, dass eine Patrone in der nicht genehmigten Trommelbohrung steckt. Klar - welche Dummheit von mir! Die Sachbearbeiterin fragt am Telefon ob sie die sechste Kammer gegen eine Gebühr von € 25,00 freigeben soll, oder ob ich umlade. € 25,00 ist mir zu teuer und ich entschließe mich, die eine Patrone in die andere Kammer zu stecken.
Auf ein Neues!
Anschlag – Zielen – Atmen – und... KLICK – wieder bricht der Schuss nicht.
LED schon wieder Rot!
Sichtlich verärgert rufe ich wieder beim Amt an und frage was den jetzt wieder ist. Sie könne die Waffe leider nicht mehr freigeben, da die in der Sportordnung angegebene Zeit von 45 Minuten für die Disziplin abgelaufen ist. Meine Genehmigung lautet Samstag von 14:°° Uhr bis 14:45. Für die Umleitung und andere Verzögerungen könne sie nichts.
Zerknirscht entlade ich die grüne 686, packe sie in den Waffenkoffer, diesen in den Kürbis, lege die Gemüseattrappe in den eingeschweißten Safe im Kofferraum und düse nach Hause.
Scheißtag – heute!!!
Welcher der beiden Vögel ist weiblich?
Unten (und zwar ganz unten) ist ein Foto von zwei Vögeln. Betrachte es genau. Versuche zu erkennen, welcher der beiden wohl das Weibchen sein könnte. Es ist gar nicht so schwierig wie es klingt, selbst wenn du kein ausgesprochen geübter Vogelkundler bist....
Wie mache ich einen Verein kaputt?
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Bleibe grundsätzlich jeder Versammlung fern! Sollte sich die Anwesenheit aber nicht vermeiden lassen, dann komme zu spät.
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Wenn Du schon zur Veranstaltung (s.o.) gehst, dann kritisiere und bemängele die Arbeit des Vorstandes, insbesondere die des 1. Vorsitzenden.
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Lasse Dich zu nichts wählen, sei aber beleidigt, wenn Du für kein Amt vorgeschlagen wirst.
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Wenn Du nach Deiner Meinung gefragt wirst, sage nichts. Erzähle aber später jedem, was hätte getan werden müssen.
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Mache nichts selbst. Wenn andere Mitglieder Gemeinschaftsarbeit verrichten, erkläre öffentlich, dass der Verein von einer Clique beherrscht wird.
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Höre niemals zu, lies nicht die Vereinsnachrichten und beschwere Dich dann, dass du nicht informiert wirst.
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Stimme für alles, tue das Gegenteil.
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Stimme mit allem überein, was während der Versammlung gesagt wird, und erkläre Dich nach dem Schlusswort nicht damit einverstanden.
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Beanspruche alle Annehmlichkeiten, die Dir die Mitgliedschaft im Verein bietet trage aber selbst nichts dazu bei.
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Wenn Du gebeten wirst, Deinen Beitrag zu entrichten, dann empöre Dich über diese Impertinenz.


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